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Euro schwach nach einem Bündel weicher Daten aus der Eurozone

Der Euro war heute nach den makroökonomischen Veröffentlichungen während der Handelssitzung am Montag schwach. Nicht alle Berichte waren schlecht, aber die Märkte haben dem negativen Teil der Daten mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Der italienische Verbraucherpreisindex stieg im April um 0, 1% auf monatlicher Basis, wobei die Durchschnittsprognose von 0, 2% leicht verfehlt wurde. Die deutschen Einzelhandelsumsätze gingen im März um 0, 6% gegenüber dem Vormonat zurück - ein Ergebnis, das den Erwartungen des Marktes von 0, 8% völlig entgegengesetzt war. Unterdessen überraschte der deutsche VPI positiv und zeigte im April keine Veränderung gegenüber dem Vormonat, während Experten einen kleinen Rückgang um 0, 1% vorhergesagt hatten.

Die negativen Berichte ergänzten die letzten weichen Daten, die in der Eurozone veröffentlicht wurden. Es führte zu Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank mit der geplanten quantitativen Lockerung der Geldpolitik weniger aggressiv sein könnte. Zuvor war man der Meinung, dass die EZB ihren Stimulus im September wieder lockern wird. Aber jetzt spekulieren Experten, dass die Zentralbank den Stimulus zurückschrauben oder es langsamer tun könnte.

Der EUR / USD fiel heute von 1, 2123 auf 1, 2091 ab 18:26 GMT. EUR / GBP fiel von 0, 8801 auf 0, 8785. EUR / JPY rutschte von 132, 23 auf 132, 01.

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